Jörg Lassahn Kronprinzenstrasse 71 40217 Düsseldorf Ruf: 0211-16340321

Goldstroms Klangkunstobjekte (eine Auswahl)

 

Alle hier vorgestellten Verstärker, Lautsprecher und Plattenspieler sind nach einfachen Prinzipien aufgebaut und bergen daher keinerlei technische Geheimnisse. Besonderes Augenmerk habe ich bei den Verstärkern auf die Erstellung der Netzteile gelegt. Alle verwendeten Bauteile entstammen Gerätschaften des vergangenen Jahrtausends soweit möglich, und sind auf Qualität geprüft. Als solche vorrätig waren, sind neue Teile aus altem Bestand (NOS)verwendet worden.

Vom ausgzeichneten Klang haben sich schon viele, und nicht nur meine, Ohren überzeugen lassen.

 

Endstufe 88508

 

Diese Endstufe arbeitet mit abschaltbarer Rückkopplung und zweistufig schaltbarer Mitkopplung. Das Foto zeigt den Zustand noch mit PL82 Endröhren und PC 86 Treibern. Das Netzteil ist getrennt für Vor- und Endstufe ausgelegt und richtet seine Spannung mit jeweils einer AZ11 Röhre  gleich.

Nach einem weiteren Versuch mit RE134 als Endröhre bekam der Verstärker dann schlussendlich, weil klanglich überzeugend, EL 508 Endröhren eingesetzt, die auf Triodenmodus geschaltet, eine herrliche Klangdynamik reproduzieren.

Das Gehäuse besteht aus geflammtem Stahlblech und das Gesamtgewicht über alles beträgt etwa 20kg.

 

(Objekt in Privatbesitz)

Rustboard

 

Treiberröhren PC86 und Endröhre EL11. Aussteuerungsanzeigen mit EM85. Die Spannungsversorgung funktioniert über einen einzelnen Transformator mit Doppelspule und Brückengleichrichter.

Das Gehäuse entstammt einem alten Stück Blech, das womöglich von einem Schiff verloren gegangen war, als ich es am Rheinufer fand.

Das Anzeigeinstrument zeigt den gesamten Stromverbrauch in Ampere an.

V-Amp

 

In diesem Modell verrichten jeweils eine D3A als Treiberröhre und eine PL36 Endpentode ihren Dienst. Beide Röhren laufen im Triodenmodus. Die Anzeige der Leistung erfolgt über eine EM87 pro Kanal.

Lautstärkeregelung erfolgt pro Kanal getrennt. Die Spannungszufuhr während der Heizphase wird hier über abschaltbare Vorwiderstände geregelt, die die Anodenspannung frei geben, sobald die Lautstärke hochgeregelt wird.

Das Gehäuse besteht aus einer selbst tragenden Aluminium Konstruktion und die Röhren liegen hinter einer Glasscheibe geschützt wegen der freien Anodenspannungskappen auf den PL36.

Das Netzteil ist dreiteilig - separat für die Vorstufe und jeweils ein Transformator pro Endröhre.

Hier im Bild die Initialzündung -

 

Zugegeben, man sieht nicht viel, außer den beiden ECL 86, die jeweils Treiberröhre und Endpentode in einem einzigen Glaskolben beherbergen.

Diesen Verstärker habe ich als allerersten gebaut und er besteht prinzipiell aus einer eins zu eins Kopie eines Verstärkers aus einem Dual 300 Plattenspieler. Das war etwa 2001.

Sozusagen meine Odysse im Elektronikraum.

Integriert wurde das Innenleben in die Seitentüre einer Musiktruhe und dann auf eine Seitenumrahmung aus Kupferblech gesetzt.

Was das Gehäuse betrifft, ist das Projekt seit etwa 15 Jahren unvollendet. Da der Klang der ECL86 nicht überzeugen kann, habe ich mich alsbald anderen Röhrentypen zugewandt.

3D-Super

 

Der Unterteil dieses Gehäuses entstammt dem Netzteil einer Quecksilberdampflampe, das ich auf einem Flohmarkt fand. Die beiden Netztrafos stecken rechts im Gitteraufsatz und versorgen über die Gleichrichterröhre AZ12 die Treiber D3A und die Endröhren EL11, die sich mit dem kleinen Kippschalter ganz links vom Pentoden- in den Triodenmodus schalten lassen.

Die Übertrager sitzen, um sie vor Magnetfeldern und Störspannungen zu schützen, im Inneren des Unterteils.

 

Das Stromanzeigeinstrument zeigt den Gesamtstromverbrauch der Sekundärseite an, er liegt bei etwa 150mA.

 

 

 

Locomotiv

 

Mein zweites Prjoekt, das ich auf einem Stahlrahmen aufgebaut habe. Im Inneren werkeln eine E88C als Treiber und eine EL11 (in gedrungener Bauform von RFT) als Endpentode im Triodenmodus.

Die Front besteht aus poliertem Kupferblech.

Brassband 1/3

 

Hier eine höchst empfindliche Endstufe mit den Treibern PC86 und den Endröhren PL82. Über diese Schaltung wird im Internet viel diskutiert. Das Konzept wurde als super empfindlich und höchst auflösend beschrieben. Interessanterweise kursiert im Netz eine Schaltungsvariante mit einer Rückkopplung von 34k von der Spannungsversorgung der PL82 an die Kathode der PC86. Entkoppelt man selbige durch einen kleinen Kondensator und erhöht den Widerstand auf 47k, ja dann erst darf einen der Klang wirklich verzaubern.

Von diesem Gehäusemuster entstanden drei Varianten - eine besitzt ein Toningenieur in USA, die andere (mit PC86 und EL508) ein Musikliebhaber in der Schweiz und die dritte kommt immer wieder zu mir zurück.

(Objekte in Privatbesitz)

EF6-LinePre

 

Eines Tages fragte mich Alejandro, ob ich ihm eine Vorstufe bauen könnte, die mit ganz historischen Röhren einen Supersound macht.

Mir fiel die EF6 ein, eine Pentode aus den Dreißigerjahren. Sie klingt sehr stramm, würde ich sagen, sehr direkt und linear und macht richtig Dampf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Objekt in Privatbesitz in Santiago)

Die Cinematik

 

Da wollte ich einfach mal wissen, wie das ist, wenn man ein 3 Wege System baut mit Alnico Chassis und jedes System in einem eigenen Korpus sitzt. Die separaten Gehäuse durften sich nicht aufeinander einschwingen (Schwebungs- und Resonanzvermeidung) und wurden daher über Gummischellen isoliert an einem Stahlrohrgestell aufgehängt. Die Gehäusetrichter sind doppelwandig und die Zwischenräume wurden mit Quarzsand gefüllt. Klingt toll, aber es geht noch besser, wie ich bei einer umfangreichen Aktion festgestellt mit Fieldcoil Chassis habe (siehe Goldstroms Büro bei Wordpress).

Bestückung: HT Saba Greencone, MT: Telefunken, TT: Isophon (nicht zu sehen)

 

(Objekt zerlegt im Keller)

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